Geprüft am 06. September 2026
Altglas richtig trennen: Farben, Deckel, Ausnahmen
Warum blaues Glas ins Grünglas gehört, was Deckel und Etiketten sollen, welche Gläser gar nicht in den Container dürfen und wann eingeworfen werden darf.
Von Altglascontainer Karte Redaktion · Prüfung: Automatischer Abgleich mit OpenStreetMap, zuletzt beim Aufbau des Datensatzes
Drei Behälter, eine einfache Regel
Weißglas und Braunglas müssen sortenrein bleiben, weil ihre Farbe im Recycling erhalten werden soll. Grünglas ist der Sammelbehälter für alles Übrige: blaue, rote und mehrfarbige Flaschen kommen dorthin, weil Grünglas Fremdfarben beim Einschmelzen am besten verträgt.
Steht am Standort kein Braunglasbehälter, gehört braunes Glas ebenfalls ins Grünglas – aber nie ins Weißglas. Deshalb weist diese Karte jede Fraktion einzeln aus.
Deckel ab, Etikett dran
Metall- und Kunststoffdeckel gehören in die Wertstofftonne. Sie stören im Glasrecycling und werden sonst aufwendig aussortiert. Etiketten dagegen dürfen bleiben, sie verbrennen rückstandsfrei.
Spülen ist unnötig und verschwendet Trinkwasser – löffelrein reicht. Was nicht hineingehört: Trinkgläser, Fensterglas, Spiegel, Glaskeramik, Porzellan und Keramik, weil sie andere Schmelzpunkte haben und ganze Chargen unbrauchbar machen können.
Zeiten, Lärm und volle Container
Der Einwurf ist wegen der Lärmbelastung meist auf werktags etwa 7 bis 20 Uhr beschränkt; sonn- und feiertags ist er vielerorts untersagt. Unterflurbehälter dämpfen den Lärm und stehen deshalb oft ohne Zeitbeschränkung zur Verfügung.
Ist ein Container voll, bleibt nur der nächste Standort. Volle Kisten danebenzustellen gilt als illegale Ablagerung und kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Eine kurze Rückmeldung zum Füllstand hilft, häufig überlaufende Standorte sichtbar zu machen.
